Artikel päd 6/2017 Seite 369

Titel:
Aktuelle Meldungen und Strategien aus der Welt der Reisemedizin: Malaria II: Malariaprophylaxe
Zusammenfassung:
Die Wahrscheinlichkeit, bei einem Aufenthalt in Endemiegebieten an einer Malaria zu erkranken, ist abhängig von den verschiedensten Faktoren. Zum einen spielen Aufenthaltsort und -dauer eine Rolle, aber vor allem auch die vorherrschende Plasmodienart, die Durchseuchungsrate der Vektoren, die Resistenzlage und die Jahreszeit. Trotz vielversprechender Ergebnisse einer Forschergruppe der Universität Tübingen steht bisher keine Impfung für Reisende zur Verfügung, sodass die Expositionsprophylase und gegenenfalls eine Chemoprophylaxe Priorität hat. Im Folgenden werden die aktuellen Empfehlungen zur Minimierung des Infektionsrisikos und die Indikatoren zur medikamentösen Prophylaxe und Therapie mit ihren spezifischen Nebenwirkungen und Kontraindikationen dargestellt.
Zusammenfassung englisch:
The probability of developing malaria when living in endemic areas depends on a variety of factors. On the one hand abode and duration of stay play a role, but above all the prevalent plasmodium species, the rate of infection of the vectors, the resistance situation and the season. Despite promising results from a research group at the University of Tübingen, so far no vaccination has been available for travelers, so that exposure prophylaxis and, if necessary, chemoprophylaxis is a priority. The current recommendations for minimizing the risk of infection and the indicatotions for drug prophylaxis and therapy with their specific side effects and contraindications are presented below.
Autoren:
Tanja Roth
Schlüsselwörter:
Malaria, Reisemedizin
Schlüsselwörter englisch:
malaria, travel medicine