Artikel päd 2/2015 Seite 90

Titel:
Forensische Pädopathologie: Die Milchzähne von Aksum
Zusammenfassung:
Am 14. Juni 2001 wurden bei Ausgrabungen zweier Grabkammern in Ak­sum mehrere Zähne gefunden. Zwei der Zähne fanden sich in der sogenannten »Westkammer«, in der die Archäologen bereits die Überreste eines Erwachsenen und zweier Kinder gefunden hatten. In der »Ostkammer« fanden sich außerdem drei vollständig erhaltene Zähne sowie drei weitere einzelne Zahnteilfragmente, die nicht zusammenfügbar waren. In dieser Kammer waren die Überreste eines Erwachsenen und mehrerer Kinder gefunden worden. Die Archäologen vor Ort vermuteten, dass es sich bei den Gräbern um Überreste der Äthiopischen Kö­nigsfamilie handeln musste und schickten die Zahnfunde mit der Bitte um eine forensisch-odontologische Mitbegutachtung in das Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf.
Zusammenfassung englisch:
On 14 June 2001, several teeth were found during excavations of two grave chambers in Aksum. Two of the teeth found in the so-called »West Chamber«, where the archaeologists had already found the remains of an adult and two children. In the »east chamber« were also found three perfectly preserved teeth and three other single tooth partial fragments that were not joinable. In this chamber, the remains of an adult and several children had been found. Archaeologists on site suspected that the discovery in the evaluated tombs had to be the remains of the Ethiopian royal family and sent the tooth finds with a request for a forensic odontological in the Institute of Legal Medicine at the University Hospital Hamburg-Eppendorf.
Autoren:
Ioana Paradowski, S. Anders, Klaus Püschel
Schlüsselwörter:
Ak­sum, Milchzähne, Archäologie
Schlüsselwörter englisch:
Ak­sum, deciduous teeth, archeology