Artikel päd 2/2012 Seite 81

Titel:
Forensische Pädopathologie – Todesfalle Schwimmbad
Zusammenfassung:
Ertrinkungsunfälle im Kindesalter sind häufig einem fehlenden Risikobewusstsein geschuldet. Erneut soll auf das Gefahrenpotenzial, das vom Medium Wasser ausgeht, aufmerksam gemacht werden. Im Institut für Rechtsmedizin in Hamburg gingen von 1995 bis 2009 insgesamt 11 Badeunfälle von Kindern, die sich in einem Schwimmbad ereigneten, ein. Für sieben von ihnen endete der Schwimmbadbesuch tödlich. Die Auswertung von Notarzteinsätzen im Sport im Rahmen einer Disserta­tion ergab für das Jahr 2009 insgesamt sieben Notfälle von Minderjährigen, die im Zusammenhang mit dem Schwimmen stehen. Die Folgen dieser Unfälle sind oftmals schwer. Kinder müssen daher im und am Wasser je­derzeit beaufsichtigt werden, um das Risiko für die Entstehung von Badeunfällen zu vermeiden.
Zusammenfassung englisch:
Drowning is a frequent cause of death in childhood. But most people under­estimate the danger of water. From 1995 to 2009 the Institute of Forensic Medicine in Hamburg noticed 11 swimming accidents of children in public baths, 7 of them died. In the context of a dissertation analysing sport accidents it was found out that there were 7 emergency cases of children in Hamburg, which were related to swimming accidents in 2009. According to these results swimming is the third most common cause for accidents in sports and often goes along with serious consequences. This is why the Institute of Forensic Medicine in Hamburg wants to call attention to this subject. To save children from drowning, it is necessary to supervise them the whole time while being in and nearby the water.
Autoren:
Klaus Püschel, Susanne Klein, J. Wiebe, M. Stuhr
Schlüsselwörter:
Ertrinken, Schwimmbad, Swimmingpool, Badeunfall
Schlüsselwörter englisch:
drowning, swimming pool, swimming pool, swimming accident