Artikel päd 3/2009 Seite 164

Titel:
Forensische Pädopathologie: Postinfektionsprophylaxe bei verletzten Kindern und Jugendlichen
Zusammenfassung:
Kinder und Jugendliche als Opfer oder Täter von Gewaltdelikten werden im zunehmenden Maße in der rechtsmedizinischen Ambulanz vorgestellt. Mögliche Infektionsrisiken bei Gewaltdelikten müssen von den behandelnden Ärzten erkannt und unverzüglich behandelt werden. Eine kompetente Beratung und Abklärung der Betroffenen sollte routinemäßig erfolgen. Das Hamburger Modell bietet die Strukturen einer schnellen und optimierten Behandlung. Somit können Opfer und Täter zeitnah untersucht und gegebenenfalls eine notwendige Therapie eingeleitet werden.
Zusammenfassung englisch:
Children and adolescents as victims or perpetrators of violent crime are increasingly presented in the forensic outpatient clinic. Potential risks of infection in the event of violent crime must be recognized by the attending physicians and treated promptly. Competent advice and clarification of those affected should be routinely done. The Hamburg model offers the structures of a fast and optimized treatment. Thus, victims and perpetrators can be investigated promptly and, if required, a necessary therapy can be initiated.
Autoren:
Ilona Berkau, Klaus Püschel, Dragana Seifert, Susanne Polywka, O. Degen, Sandra Hertling, Alexandra Müller, Ann-Sophie Schröder
Schlüsselwörter:
forensische Pädopathologie, Infektionsrisiko bei Gewaltdelikten, Postinfektionsprophylaxe, verletzte Kinder und Jugendliche
Schlüsselwörter englisch:
forensic pediatric pathology, risk of infection in violent crime, post infection prophylaxis, injured children and adolescents