Artikel päd 1/2008 Seite 36

Titel:
Forensische Pädopathologie: Bissverletzungen bei sexuellem Missbrauch – Rekonstruktion mittels Bissspurenanalyse
Zusammenfassung:
Körperliche Untersuchungen bei Verdacht auf Kindesmisshandlung erfordern eine Technik und Dokumentation, die über durchschnittliche Aspekte der Erstversorgung hinausreicht und auch der Beweissicherung dient. Bissverletzungen werden nicht selten bei Kindesmisshandlung, speziell auch bei sexuellem Missbrauch beobachtet. Bissverletzungen können entscheidende Hinweise auf die Identität eines Täters liefern und sollten für die weitere Auswertung fachgerecht dokumentiert werden. Hierzu gehört bei frischen Verletzungen auch die Sekretspurenasservierung zur DNA-Analyse.
Zusammenfassung englisch:
Physical examinations is suspected child abuse require technology and documentation that goes beyond average aspects of primary care and also serve to preserve evidence. Bite injuries are not uncommonly observed in child abuse, especially in the case of sexual abuse. Bite injuries can provide decisive information about the identity of a perpetrator and should be properly documented for further evaluation. In the case of fresh injuries, this also includes secretion trace preservation for DNA analysis.
Autoren:
Klaus Püschel, Dragana Seifert, Ann S. Schröder, R. Lessig
Schlüsselwörter:
forensische Pädopathologie, Bissverletzungen, sexueller Missbrauch
Schlüsselwörter englisch:
forensic pediatric pathology, bite injuries, sexual abuse