Artikel forum hno 3/2020 Seite 136

Titel:
Erratum
Zusammenfassung:
Reetz G (2020): Fehlermöglichkeiten in der Audiometrie – Teil 2. forum HNO 22, 83–86 Leider ist uns auf der Seite 85 in dem Absatz zu »Hirnstammaudiometrie (BERA)«, 2. Absatz, ein Fehler unterlaufen: Ähnlich wie bei den OAE sind bei der BERA die Nutzsignale deutlich kleiner als Störsignale. Folglich sind auch hier technische Maßnahmen sowie ein ruhiger Patient erforderlich, um eine saubere Messung zu erhalten. ... In unmittelbarer Nähe sollten keine Netzteile betrieben werden. Die Stimulus-Intervalle sollten etwas unter oder über 20 ms gewählt werden (empfohlen ca. 17 oder 23 ms), da bei einem Intervall von 20 ms das 50-Hz-Feld des Netzstroms sichtbar wird. Bei deutlich kleineren Intervallen werden wegen der Refraktärzeit der Neurone die Antworten klein. Es muss heißen: Ähnlich wie bei den OAE sind bei der BERA die Nutzsignale deutlich kleiner als Störsignale. Folglich sind auch hier technische Maßnahmen sowie ein ruhiger Patient erforderlich, um eine sau- bere Messung zu erhalten. ... In unmittelbarer Nähe sollten keine Netzteile betrieben werden. Die Reizrate sollte so gewählt sein, dass ein – trotz Abschirmung – eventuell noch erfasstes 50-Hz- Wechselstromfeld nicht sichtbar wird. Als Reizrate sollten daher weder 50 Hz (Periode 20 ms) noch dessen ganzzahliges Vielfaches (z.B. 25 Hz oder 100 Hz) verwendet werden. Empfohlen sind Reiz- Intervalle von N x 20 ms/2 + 20 ms/4, also zum Beispiel 4 x 20 ms/2 + 5 ms = 45 ms (entsprechend 22,2 Hz Reizrate).