Artikel forum hno 4/2008 Seite 170

Titel:
Neues in Diagnostik und Therapie von Schmeckstörungen und Zungenbrennen
Zusammenfassung:
Die Behandlung von Patienten mit Schmeckstörungen und Zungenbrennen stellt oftmals eine schwierige Aufgabe dar. Am Anfang der Anamnese sollte eine Abgrenzung zu Störungen des Geruchssinns erfolgen. Die Angaben der Beschwerden des Patienten reichen nun den Geschmackssinn betreffend (Dysgeusie) von einer verminderten Wahrnehmung für süß, sauer, salzig, bitter (Hypogeusie) bis zu einem Verlust des Schmeckvermögens (Ageusie). Bei einer veränderten Wahrnehmung (Parageusie) werden Speisen meist als unangenehm schmeckend angegeben. Häufig wird auch über die Wahrnehmung eines Dauergeschmacks (z.B. sauer oder salzig) im Mund- oder Zungenbereich sowie Mundtrockenheit oder Schleimbildung berichtet. Außerdem klagen einige Patienten über Zungen- oder Mundbrennen (»burning mouth syndrome«) oder Taubheitsgefühl.
Zusammenfassung englisch:
The treatment of patients with taste disorders and tongue burning is often a difficult task. At the beginning of the medical history, a distinction should be made between disorders of the sense of smell. The patient's complaints regarding the sense of taste (dysgeusia) now range from a reduced perception of sweet, sour, salty, bitter (hypogeusia) to a loss of taste (ageusia). In case of a change in perception (parageusia), dishes are usually indicated as having an unpleasant taste. The perception of a persistent taste (e.g. sour or salty) in the mouth or tongue area as well as dry mouth or formation of mucus is also often reported. In addition, some patients complain of burning mouth syndrome or numbness.
Autoren:
Christian A. Müller
Schlüsselwörter:
Schmeckstörungen, Zungenbrennen, Zungenbrennen
Schlüsselwörter englisch:
taste disturbances, tongue burning, tongue burning
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 Hals-Nasen-Ohren 4/2008 Seite 170