Artikel gyn 6/2013 Seite 500

Titel:
Sechs Jahre nach Einführung der HPV-Impfung: Aktuelle Daten und »Real-Life«-Ergebnisse
Zusammenfassung:
Persistierende Infektionen mit dem humanen Papillomvirus (HPV) sind ursächlich für eine Vielzahl maligner Erkrankungen der Genitalorgane sowie auch teilweise für Tumoren im Mund-Rachen-Raum. Bei HPV-naiven Frauen können diese Erkrankungen durch eine prophylaktische Impfung zu über 95% verhindert werden, sodass die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) diese uneingeschränkt für Mäd­chen beziehungsweise Frauen vor Aufnahme der sexuellen Aktivität im 12. bis 17. Lebensjahr empfiehlt. Aber auch ältere, sexuell aktive Frauen profitieren von der HPV-Schutzimpfung hinsichtlich der Verhinderung von zervikalen und vulvären Präneoplasien oder Reinfektionen. In diesem Artikel fassen wir die aktuelle Datenlage zur HPV-Impfung zusammen und geben einen Überblick über die derzeitigen nachweisbaren Auswirkungen des bisherigen Impfprogramms.
Zusammenfassung englisch:
Persistent infections with human papillomavirus (HPV) are the cause for a variety of malignant diseases of genital organs as well as partially for tumors in the oropharynx. In HPV-naive women those diseases can be prevented in over 95% by a prophylactic vaccination, thus the german committee of vaccination (»Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut [STIKO])«, recommends a HPV-vaccination without restriction for girls respectively women aged be-tween 12th and 17th years. Even older sexually active women benefit from a HPV-protection in regard of the prevention of cervical and vulvar preneoplasias or reinfections. In our article we summarize the current data for HPV-vaccination and give an overview of the verifiable effects of the existing vaccination program.
Autoren:
Monika Hampl
Schlüsselwörter:
humanes Papillomvirus (HPV), zervikale Neoplasie, Impfung
Schlüsselwörter englisch:
human papillomavirus (HPV), cervical neoplasia, vaccination
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 Gynäkologie 6/2013 Seite 500