Artikel gyn 4/2009 Seite 289

Titel:
Ruptur der wehenlosen Gebärmutter – ein schwer kalkulierbares Risiko
Zusammenfassung:
Akzidentelle oder iatrogene Verletzungen der Gebärmutterwand bedingen a priori eine mechanische Schwachstelle. Seltene, aber für Mutter und Kind höchst bedrohliche Komplikationen einer derartigen Vorschädigung der Gebärmutter stellen die zusätzlich an diesen Narben gehäuft auftretenden Plazentationsstörungen dar. Die hier beschriebene Interdependenz einer Placenta percreta als Folge der traumatischen Uterusruptur in der vorangegangenen Schwangerschaft, welche zur Ursache des neuerlichen Reißens der Gebärmutterwand weit vor dem errechneten Entbindungstermin und dem Beginn von Geburtsbestrebungen wurde, macht die Bedeutung des Einzelfalls für die geburtshilfliche Beratung dieser Patientinnengruppe klar.
Zusammenfassung englisch:
Accidental or iatrogenic injuries to the uterine wall a priori cause a mechanical vulnerability. Rare, but for mother and child extremely threatening complications of such pre-damage of the uterus represent the additional accumulation of placental disturbances in these scars. The here described interdependence of a placenta percreta as a result of traumatic rupture of the uterus in the previous pregnancy, which is the cause of the repeat rupture of the the uterine wall long before the calculated date of birth and the beginning of birth efforts, makes the importance of the individual case for the obstetric counseling of this patient group clear.
Autoren:
A. Strauss, I. M. Heer, Carolin Kümper, Yevgeniya Sorokina, A. Flemmer, A. Schulze
Schlüsselwörter:
Ruptur der wehenlosen Gebärmutter, Ruptur der wehenlosen Gebärmutter
Schlüsselwörter englisch:
rupture of the laborless uterus, rupture of the laborless uterus
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 Gynäkologie 4/2009 Seite 289