Artikel derm 6/2019 Seite 580

Titel:
Aktuelle Meldungen und Strategien aus der Welt der Reisemedizin: Update West-Nil-Virus – erste autochthone Infektion in Deutschland
Zusammenfassung:
Wie Anfang 2019 bereits berichtet, ist es seit dem Erstnachweis des West-Nil-Virus (WNV) 1937 in Uganda mittlerweile zu einer deutlichen Ausbreitung des Virus bis nach Europa gekommen. Gerade im Jahr 2018 wurden zahlreiche Infektionen bei Menschen in Süd- und Zentraleuropa sowie den Schwarzmeeranrainerstaaten registriert. Für Deutschland sah die Situation bis vor Kurzem noch anders aus. Bis vor ein paar Wochen waren hier lediglich importierte Fälle aber keine autochthone WNV-Infektion bekannt. Dies hat sich mittlerweile geändert. Welche Bedeutung ergibt sich daraus für die Zukunft? Wird Deutschland gar zum Risikogebiet? Nachfolgend eine Kurzeinschätzung.
Zusammenfassung englisch:
As already reported at the beginning of 2019, since the first detection of the West Nile virus (WNV) in Uganda in 1937, there has meanwhile been a significant spread of the virus all the way to Europe. In 2018 in particular, numerous infections were recorded in people in southern and central Europe and the Black Sea riparian states. For Germany, the situation was different until recently. Until a few weeks ago only imported cases but no autochthone WNV infection were known. This has changed in the meantime. What significance does this have for the future? Will Germany even become a risk area? Below is a brief assessment.
Autoren:
Tanja Roth
Schlüsselwörter:
Reisemedizin, West-Nil-Virus, Risikogebiet
Schlüsselwörter englisch:
travel medicine, West Nile virus, risk area